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Filmbesprechung zu "Esmas Geheimnis"

        
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Vielleicht wendest du dich direkt an die AutorInnen und fragst dort nach; sie hätten zukünftig die Möglichkeit, beispielsweise Musik zu verwenden, die unter einer geeigneten Creative-Commons-Lizenz (http://de.creativecommons.org/) steht und dann die Beiträge/Sendungen frei zugänglich zu machen.

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Brief description (5:55) Die bosnische Regisseurin Jasmila Zbanic hat mit "Esmas Geheimnis" einen Film über die individuellen Folgen der Massenvergewaltigungen bosnischer Frauen gedreht
Type Rezension
Language deutsch
Subject area Gender/Women/Lesbians ..., Politics/Information
Series Europaradio (Einzelbeiträge)
Production Date 05.07.2006
Author/s Wally Geyermann
Radio Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz
Kopernikusplatz 12
90459 Nürnberg
fon: 0911/45006-0, fax: 0911/45006-77
z(at)radio-z.net
Length 5:56 minutes
Name/Size esmaeins-2006-07-05.mp3 / 4172 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 96 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 05.07.2006/20:32
Lizenz keine
Script Esmas Geheimnis zeigt die Situation von Frauen, die Schreckliches überlebten. Und die Hilfe brauchen - therapeutische, medizinische und finanzielle.
Es ist ein Bruch mit dem Schweigen - und eine große Chance.
Esmas Geheimnis startet bundesweit am 6. Juli. Am 2. Juli lief er in vielen deutschen Städten bereits als Preview - der Erlös ging an medica mondiale, einem Verein, der traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt.

Kommentare
07.07.2006/11:38 fredi, Flora, Hannover
im zip am 7.7.2006
x
 
07.07.2006/22:28 stefan, Radio Corax, Halle
noch ein paar Anmerkungen dazu...
Der Film wurde im März wenige Tage nach der Berlinale beim FEST, dem wichtigsten serbischen Filmfestival in Belgrad gezeigt. Die wenigen Störer die da waren, gaben aber schnell auf. Denn es wollten an diesem Abend 2.000 Zuschauer die Premiere sehen. Die bosnische Presse, auch die bekannte Tageszeitung "Oslobodenje", haben sich danach sehr positiv über die Reaktionen in Belgrad geäußert. (siehe auch: http://www.fest.org.yu/2006/content/en/movie_grbavica_twice.php) +++ Das der Film in der Republik Srpska (RS) nicht gezeigt wird, lag an einer Entscheidung des einziges Filmverleihs der RS in Banja Luka. Wie AFP berichtet, hat der Film aber trotzdem seinen Weg gefunden und ist dafür eben inzwischen als Raubkopie heiß begehrt: "An award-winning film about Bosnian war rape victims has proved to be a big piracy hit among Serbs after it was snubbed by their only cinema distributor." (siehe: http://blog.tagesspiegel.de/justworld/eintrag.php?id=125) +++ Die Hauptdarstellerin Mirjana Karanovic geht davon aus, daß der Film demnächst auch für Serbien eingekauft wird. siehe dazu (http://www.fes-bih.com.ba/izvjestaji/20060503kultura%20u%20funkciji%20pomirenja%20dt.pdf) +++ Zur Regisseurin: Wie in dem Beitrag auch zitiert (aus einem Interview auf der Webseite zum Film: www.esmasgeheimnis.de), sagt die Regisseurin: "Grbavica ist ein Stadtteil, nicht weit von dem Haus, in dem ich lebe. Während des Krieges wurde dieses Gebiet von der serbisch-montenegrischen Armee besetzt und zu einem Kriegslager umgewandelt, in dem die Zivilbevölkerung gefoltert wurde." Zuständig für die andauernde Belagerung dieser Stadtteile Sarajevos war jedoch die Armee der bosnischen Republik Srpska, also die Armee der bosnischen Serben. Dieses Detail fällt gern unter den Tisch, wenn es um den Krieg in Bosnien und die Rolle Serbiens geht. Und genau darum ging es größtenteils jetzt auch bei den Kontroversen in Serbien, den der Film ausgelöst hat. Rechte Medien in Serbien (wie der zitierte "Kurir") haben erwartungsgemäß reflexartig darauf reagiert, vor allem wegen den politischen Äußerungen der Regisseurin. In anderen serbischen Medien wurde der Film ausführlich und mit weit weniger Polemik besprochen.
 
08.07.2006/07:47 Andrea Seifert, Europaradio, Radio Corax, Halle
gesendet
bei "InterAudio Europe" vom 07.07.2006
 

 
                
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