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| Brief description |
Zip FM mit
49135 Migrationspartnerschaft mit Tunesien
49141 Jahrestag des SS-Massakers von Distomo: Hoffnungslosigkeit nach dem IGH-Urteil
49149 Bürgerentscheid zum Flughafenausbau in München - Erfolg für Bündnis aufgeMUCkt!
49184 Aufruhr der Ausgebildeten - Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Kraushaar |
| Type |
Magazin |
| Language |
deutsch |
| Subject area |
Politics/Information |
| Series |
zip-fm - Gesamtsendung |
| Production Date |
21.06.2012 |
| Author/s |
Richie |
| Radio |
Wüste Welle, Tübingen 96,6 MHz
c/o Sudhaus, Hechinger Str. 203
72072 Tübingen
fon: 07071/7603-37
buero(at)wueste-welle.de
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| Length |
29:59 minutes |
| Name/Size |
20120621-zipfmvom2-49205.mp3 / 17577 kB |
| File type |
MPEG-1 Layer 3, 80 kbit/s, Mono, (44100 kHz) |
| Date |
21.06.2012/13:26 |
| Lizenz |
Creative-Commons Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt,
Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
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| Script |
Willkommen zu ZipFM, dem Nachrichtenmagazin der Freien Radios im deutschsprachigen Raum. Diesmal produziert vom Freien Radio Wüste Welle in Tübingen. Am Mikrophon Richard van Ess
49135 Migrationspartnerschaft mit Tunesien
Anmod:Im Moment kommen - angetrieben durch die Revolutionen und durch die wirtschaftliche Not
viele Tunesier in die Schweiz.
Die allermeisten haben aber keine Chance politisches Asyl in der Schweiz zu bekommen. Ein neues Abkommen regelt jetzt die Migration neu:
Die Schweiz hilft vor Ort mit Entwicklungsprojekten; sie gibt 24 Mio Fr. dafür aus und sie bietet die Möglichkeit für junge tunesische Leute, in der Schweiz Praktikas von bis zu 18 Monaten zu absolvieren.
Im Gegenzug verpflichtet sich Tunesien Flüchtlinge, die in der Schweiz kein Asyl bekommen, zurückzunehmen.
Michael Glauser, Mediensprecher des Bundesamtes für Migration erklärt, wo die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen lagen.
Abmod:Soweit Michael Glauser, Mediensprecher des Bundesamtes für Migration in der Schweiz im Gespäch mit Radio RaBe
49141 Jahrestag des SS-Massakers von Distomo: Hoffnungslosigkeit nach dem IGH-Urteil
In den letzten Jahren des II.WK verübten deutsche SS- und Wehrmachtstruppen zahlreiche Massaker an der Zivilbevölkerung südeuropäischer Orte; meist mit der Rechtfertigung, den lokalen Widerstand zu vergelten. So ermordeten am 10. Juni 1944 SS-Truppen im griechischen Ort Distomo 218 Menschen. Der Jahrestag des Massakers stand dieses Mal v.a. Im Zeichen des Urteils des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom Februar 2012, wonach Deutschland nicht zu Entschädigungsklagen an die Angehörigen der Opfer solcher Massaker verpflichtet ist. Der Arbeitskreis Distomo aus Hamburg ist anlässlich des Gedenktages am 10. Juni nach Distomo gereist. Ein Interview mit Martin Klingner, Mitglied im AK Distomo und Anwalt von Opferangehörigen zu den Chancen auf Entschädigung nach dem IGH-Urteil.
Abmod: Soweit Martin Klingner, Mitglied im AK Distomo und Anwalt von Opferangehörigen im Gespäch mit Radio Dreyeckland
49149 Bürgerentscheid zum Flughafenausbau in München - Erfolg für Bündnis aufgeMUCkt!
(Anmod:)
Am vergangenen Sonntag fand ein Bürgerentscheid über den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München statt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden entschied sich gegen den Ausbau. Ein großer Erfolg für das Bündnis aufgeMUCkt. In diesem Bündnis hat sich ein breites Spektrum an Akteuren zusammengeschlossen, um den Ausbau zu verhindern. Wir sprachen mit Helga Stieglmeier, einer der Sprecherinnen des Aktionsbündnisses, über die Folgen des Entscheids. Zuerst wollten wir wissen, wie dieser Erfolg möglich wurde, obwohl die vom Ausbau direkt Betroffenen gar nicht mit abstimmen durften. Die Wahl blieb nämlich den Münchnern vorbehalten, da die Stadt München an der Betreibergesellschaft beteiligt ist.
(Abmod:)
Soweit Helga Stieglmeier vom Aktionsbündnis aufgeMUCkt zu den Perspektiven für einen Flughafenausbau in München nach dem Bürgerentscheid am vergangenen Sonntag.
49184 Aufruhr der Ausgebildeten - Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Kraushaar
Historische Zeiten, Aufruhr, Rebellion. So könnte man das letzte Jahr beschreiben. Auch wenn man es in Deutschland vor der Tür nicht so ganz mitbekommen hat: Es hat sich was verändert. Der arabische Frühling und die Occupy Bewegung haben die Welt bewegt. Dr. Wolfgang Kraushaar, Wissenschaftler am Institut für Sozialforschung in Hamburg, hat sich in seinem Buch "Aufruhr der Ausgebildeten" an eine erste Analyse der Bewegungen im letzten Jahr versucht.
Abmod: Soweit Michael Kraushaar im Interview mit Radio Corax aus Halle.
Das wars auch schon wieder mit einer Stunde ZipFM, diesmal produziert vom Freien Radio Wüste Welle aus Tübingen. Am Mikrophon war Richard van Ess.
Das näxte Zip gibt's von der Radiokampagne |
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