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| Brief description |
1.ZIP-FM - Was ist das?
2.Aktion Gendreck weg – Freiwillige Feldbefreiung
3.go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests
4.Ein Ende des Schweigens? Die neue Regierung Uruguays und die Aufarbeitung der Militärdiktatur |
| Type |
Magazin |
| Language |
deutsch |
| Subject area |
Politics/Information, Culture, International, Other |
| Series |
zip-fm - Gesamtsendung |
| Production Date |
01.06.2005 |
| Author/s |
Wiebke |
| Radio |
Radio Unerhört Marburg (RUM) 90,1 MHz
Rudolf-Bultmannstraße 2b
35039 Marburg
fon: 06421/683265, fax: 06421/961995
mail(at)radio-rum.de
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| Length |
30:37 minutes |
| Name/Size |
20050601-zipfmvom1-09476.mp3 / 14355 kB |
| File type |
MPEG-1 Layer 3, 64 kbit/s, Mono, (44100 kHz) |
| Date |
01.06.2005/15:03 |
| Lizenz |
keine |
| Script |
Herzlich Willkommen zu der 450. Ausgabe von Zip-FM, dem überregionalen Nachrichtenmagazin der deutschsprachigen Freien Radios. 449 Magazine haben Euch größtenteils kritische, linke Beiträge näher gebracht. Und auch dieses Zip ist ein guter Mix aus Themen linker globaler Bewegungen. Da hätten wir die Aktion Gendreck weg, welche sich zum Ziel gesetzt hat ein Feld mit gentechnisch verändertem Saatgut zu zerstören. Das Ganze mit vorheriger Ankündigung, um damit politischen Druck aufzubauen. Als weiteres folgt ein Interview zu einem Buch über kreativen Straßenprotest, das lautet: „go.stop.act“. Und zum Schluss geht der Blick nach Lateinamerika. Betrachtet wird die neue Regierung Uruguays und die Aufarbeitung der Militärdiktatur. Doch zu allererst präsentiert Euch Marc von Radio Unerhört Marburg anlässlich des 450. Zips einen kleinen Überblick, was hinter ZIP-FM steckt.
Abmod erster Beitrag:
Natürlich kann ZIP-FM nicht nur in Marburg gehört werden, sondern auch in vielen weiteren Städten in denen es ein Freies Radio gibt. Und falls es in Eurem Freien Radio nicht laufen sollte, dann fragt doch mal nach, ob es nicht gesendet werden kann.
Aktion Gendreck weg – Freiwillige Feldbefreiung
Die Aktion Gendreck weg – Freiwillige Feldbefreiung plant für den 31. Juli eine friedvolle Befreiung eines Feldes mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Gemeint ist damit die Zerstörung des Feldes. Die bisher über 30 Beteiligten an der „Feldbefreiung“ wollen mit ihrer Aktion ein Zeichen setzen und die Politik dazu bewegen, eine weltweite Ächtung der Gentechnik durchzusetzen. Die AktivistInnen wollen ihre Aktion öffentlich ankündigen und haben ihre Namen bereits ins Internet gestellt. Zu den UnterstützerInnen zählen namhafte Personen der gentechkritischen Bewegung wie Vananda Shiva.
Der Agraringenieur und Berufsimker Michael Grolm aus Wurmlingen bei Tübingen hat sich dazu entschieden, die Aktion zu unterstützen. Das Freie Radio Wüste Welle fragte nach Motiven, sich an der „Feldbefreiung“ zu beteiligen.
go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests
Anmoderation:
Mit dem Entstehen der neuen globalen Protestbewegungen fand und findet ein Wiederaufleben von Aktivismus auf breiter Basis statt: Alte Aktionsformen werden wiederentdeckt, vermischen sich, verändern sich in neuen Kontexten. Neue Aktionsformen entstehen aus dem Zusammentreffen von Aktivismus, Kunst und (neuen) Medien. Von diesen Prozessen handelt das Buch go-stop-act, das im April diesen Jahres neu erschienen ist.
Christoph Gommel von der Wüsten Welle interviewte Marc Amman, den Herausgeber und Hauptautor des Buches.
Abmoderation:
Das Buch go.stop.act ist im trotzdem verlag erschienen, hat 240 Seiten und kostet 18 Euro. Weitere Infos auf www.go-stop-act.de
Ein Ende des Schweigens? Die neue Regierung Uruguays und die Aufarbeitung der Militärdiktatur
Anmod:
Mit der Wahl des Sozialisten Tabaré Vázquez zum uruguayischen Präsidenten im Oktober 2004 wurden auch in der Frage der Vergangenheitspolitik neue Akzente gesetzt. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt Anfang März kündigte Vázquez umfassende Nachforschungen in Bezug auf die Militärdiktatur vor über 20 Jahren in Uruguay an. Geklärt werden soll das Schicksal der Diktaturopfer, deren Verbleib bislang unbekannt ist. Eine Frage, die nicht nur für die Menschenrechtsbewegung, sondern auch für die Regierung von unmittelbarem Interesse ist: Denn nicht wenige der Politiker, die heute im Parlament sitzen oder sogar Minister sind, kämpften einst für eine radikale Umgestaltung der Gesellschaft und mussten dies mit jahrelangem Freiheitsentzug, Exil oder der Ermordung zahlreicher Mitstreiter bezahlen. Hierzu folgt ein Beitrag von Onda Berlin
Gesamtabmod:
Das war die heutige Ausgabe von Zip-FM. Es verabschiedet sich Wiebke von Radio Unerhört Marburg.
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