Ausstellung "Feinkost Adam" (1/2)

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Wie geht man in Deutschland mit jüdischen Themen um? Nicht erst seit dem Palästina Konflikt ein strittiges Thema. Im Jüdischen Museum Fürth sorgt eine Ausstellung seit einiger Zeit für Unruhe in den jüdischen Gemeinden. Feinkost Adam ist eine Persiflage der besonderen Art, jüdische Kultur zum Ausschneiden, satirisch auf den Punkt gebracht von der Berliner Künstlerin Anna Adam. Anna Adam und der Leiter des Jüdischen Museums Fürth, Bernhard Purin, bieten einen unorthodoxen Zugang zum deutschen Umgang mit jüdischer Kultur und zum Verhältnis zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen.

»Weltoffen und tolerant - das sind Sie, und das wollen Sie auch zeigen. Wir finden Sie sollten sich mit Juden schmücken. Diese Wahl überzeugt am meisten. Wo aber so schnell einen echten Juden herzaubern?«
Diese Frage wird praktisch gelöst: durch jüdische Hand- und Fußabdrücke, gummiert, die man überall in der Wohnung anbringen und - wer weiß, wie lange sie opportun sind - schnell auch wieder entfernt werden können, ohne Spuren zu hinterlassen.
Wir sprachen mit der Künstlerin Anna Adam und Bernhard Purin, dem Leiter des Museums, über die Ausstellung und die Reaktionen darauf.

Teil 1: Gespräch mit der Künstlerin Anna Adam
Audio
12:10 min, 5699 kB, mp3
mp3, 64 kbit/s, Mono (22050 kHz)
Upload vom 09.05.2002 / 00:00

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Klassifizierung

Beitragsart: Interview
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Religion, Kultur, Politik/Info
Serie: Magazin Lora München
Entstehung

AutorInnen: Stephan Dünnwald
Radio: LoraMuc, München im www
Produktionsdatum: 00.00.0000
keine Linzenz
Skript
Die Ausstellung geht noch bis zum 16. Juni. Weitere Informationen: www.juedisches-museum.org