KOMBILOHN: Working Poor - Vom einstigen "Schreckgespenst" zur "Chance am Arbeitsmarkt"!

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Seit 1.Februar ist das Schatzkästlein der sozialstaatlichen Verwaltung von Arbeitslosen um eine Facette reicher geworden - den Kombilohn für gering bezahlte Jobs. Ihren Namen hat diese Lohnform daher, dass das vom Arbeitgeber gezahlte Entgelt mit einem staatlichen Zuschuss „kombiniert“ wird. Der/die Arbeitnehmer/in erhält zusätzlich zu seinem/ihrem Einkommen aus der beruflichen Tätigkeit für die Dauer maximal eines Jahres einen Lohnzuschuss in Höhe von maximal der Hälfte des zuletzt gebührenden Arbeitslosengeldes beziehungsweise der zuletzt gebührenden Notstandshilfe, wobei die maximale Höchstgrenze von Bruttoentgelt aus dem Arbeitsverhältnis und Förderung 1.000 € beträgt. Auch der Arbeitgeber bekommt eine „Kombilohnbeihilfe“ von rund 15% des Bruttoentgelts. Während Wirtschaftskammer-Präsident Leitl das Kombilohnmodell als „neue Zukunfts-Chance für jüngere und ältere Langzeitarbeitslose” begrüßt, sieht Ex-ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch im Kombilohn „kein Allheilmittel” sondern „eher eine “Beruhigungspille”, „mit der aber keine Arbeitsplätze geschaffen würden.” Die wahren Schönheiten des neuen Modells, die ob solcher Debatten leider ein wenig aus dem Blick geraten, sind das Thema der Sendung.

Der vollständige Text zur Sendung kann auf http://www.gegenargumente.at nachgelesen werden.
Audio
28:34 min, 26 MB, mp3
mp3, 128 kbit/s, Stereo (44100 kHz)
Upload vom 22.04.2006 / 23:59

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Klassifizierung

Beitragsart: Kommentar
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Wirtschaft/Soziales
Serie: Gegenargumente
Entstehung

AutorInnen: Gegenargumente - www.gegenargumente.at
Radio: , Wien im www
Produktionsdatum: 28.03.2006
keine Linzenz
Skript
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