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zip-fm 25.10.06

        
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Brief description 1.Ranking Pressefreiheit
2.Kampagne gegen deutsche Banken
3.Studiengebühren Hessen : Theo Köhler vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) im Gespräch
4.Der Genozid an den Armeniern
Type Magazin
Language deutsch
Subject area Economy/Society, International, Labour, Environment, Politics/Information
Series zip-fm - Gesamtsendung
Production Date 25.10.2006
Author/s wolli
Radio Radio Unerhört Marburg (RUM) 90,1 MHz
Rudolf-Bultmannstraße 2b
35039 Marburg
fon: 06421/683265, fax: 06421/961995
mail(at)radio-rum.de
Length 30:00 minutes
Name/Size 20061025-zipfm2510-14339.mp3 / 14064 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 64 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 26.01.2008/21:04
Lizenz
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
Creative-Commons Lizenzvertrag
Script Hallo und willkommen zum zip-fm vom Mittwoch, den 25.10.06. Zwei Monate vor Weihnachten wird euch diese Sendung von Radio Unerhört Marburg beschert.

Heute geht es um die widersprüchlichen Dinge Freiheit und Geld. Beginnen werden wir mit der Pressefreiheit, bzw. dem neuen Ranking der Reporter ohne Grenzen. Nach diesem Beitrag von Radio Lohro aus Rostock wenden wir uns in einem Interview von bermuda.funk Mannheim den Banken und der Atomkraft zu. Geld vedienen wollen die Banken aber auch an Studierenden in Hessen. Mehr zu Studiengebühren im dritten Beitrag von Radio Quer aus Mainz. Und zum Schluß geht es in einem Beitrag von Radio Corax aus Halle um den Genozid in Armenien. Diesen zu leugnen soll demnächst in Frankreich strafbar sein; genauso wie die blose Erwähnung des Genozid in der Türkei.

Aber beginnen wir mit der Pressefreiheit.
Das wir von den freien Radios nicht so frei sind wie die komerziellen Kollegen müssen wir immer wieder feststellen. Denn wir kriegen keinen Presseausweis. Den gibt es nur für die, die damit Geld machen, sprich verdienen. Ob dies in das Ranking von Reporter ohne Grenzen eingegangen ist, wissen wir nicht. Auf jeden Fall sind die Schweiz und Österreich auf den Plätzen 8 und 16 zu finden, Deutschland aber erst auf Platz 23. Zusammen mit Benin und Jamaika hinter Ländern wie Tscheschien, Slowakei, Bolivien, Bosnien-Herzegowina oder Trinidad und Tobago. Ein Beitrag von Radio Lohro aus Rostock.

http://www.freie-radios.net/portal/conte...

Wie in der PISA-Studie führt übrigens Finnland diese Liste an. Ob nun unsere Politiker analog dazu auch ein härteres Vorgehen gegen JournalistInnen fordern, bleibt abzuwarten.
Mehr Druck können aber zumindest die Banken vertragen. Denn deutsche Banken wollen einen AKW-Neubau in Bulgarien finanzieren. Dazu führte der bermuda.funk Mannheim ein Interview mit Regine Richter von Urgewald.

http://www.freie-radios.net/portal/conte...

Wer sich dafür interessiert möge sich schon mal Stift und Papier besorgen, denn am Ende werden wir diese Adresse noch ein mal nennen.

Gewinn machen lässt sich mit fast allem. Demnächst auch mit Studierenden in Hessen. Trotz der monatelangen Proteste von Studierenden und anhaltender verfassungsrechtlicher Bedenken, beschloss der hessische Landtag allgemeine Studiengebühren ab dem ersten Semester.
Die absolute Mehrheit der CDU sorgte dafür, dass das Gesetz im Landtag beschlossen werden konnte.
Für Studierende in Hessen bedeutet dies konkret 500 Euro plus die bisherige Rückmeldegebühr der Hochschulen ab dem Wintersemester 2007/08, sofern die angekündigten Klagen und Proteste keine Wirkung mehr entfalten. In Marburg bedeutet das z.B. 700 bis über 2000 € pro Semester.
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), bekräftigte nach dem Bekanntwerden des Beschlusses, dass der Kampf gegen Studiengebühren, Bildungs- und Sozialabbau noch lange nicht vorbei sei.
Radio Quer aus Mainz sprach mit dem ABS-Mitglied und AStA Referenten für Hochschulpolitik in Frankfurt Theo Köhler über das Gesetz, zukünftige Aktionen und wie sich betroffene Studierende nun verhalten sollen.

http://www.freie-radios.net/portal/conte...

Dann wäre es für die SPD am günstigsten, wenn der Protest stärker wird und eine Verfassungs-Klage bis zur Wahl keinen Erfolg hat. Denn die SPD setzt für den Landtagswahlkampf 2008 voll auf die Studiengebühren.

Und nun zu etwas völlig anderem.

In den letzten Wochen kam es zur diplomatischen Krise zwischen der Türkei und Frankreich. Wieder einmal ist der Genozid am armenischen Volk der Grund dafür. Zur Erinnerung: Bei den Massakern vor über 90 Jahren kamen 1,5 Millionen Armenier um. Doch nach wie vor leugnet die Türkei den Völkermord. Alexander Körner und Judith Albrecht von Radio Corax aus Halle berichten von einem französischen Gesetzvorhaben, das für Wirbel sorgt.

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Das wars auch schon wieder.
Wer sich an der Anti-AKW-Kampagne gegen die Banken beteiligen will, kann mehr erfahren auf der Seite www.urgewald.de
Der Link zu dieser Seite findet sich natürlich auch auf unserer Webseite www.zip-fm.net.
Dort könnt ihr auch mehr hören, ebenso wie auf der Seite freieradios.net.
Und Morgen gibt es natürlich auch wieder ein zip-fm aus Nürnberg.
Und ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

 
                
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