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[Zip-FM] vom 23.11.2006

        
  im internen Bereich Warum befindet sich dieser Beitrag im internen Bereich? Dass freie-radios.net einen internen Bereich einführen musste ist der Copyright-Rechtslage in diesem Land geschuldet: Auch Radiobeiträge im nichtkommerziellen Bereich werden von der Unterhaltungsindustrie nicht als Kultur-, sondern als Wirtschaftsgut betrachtet. AutorInnen dürfen ihre Sendungen/Beiträge deshalb nur dann freischalten, wenn sie keine "Gema-Musik" beinhalten.
Vielleicht wendest du dich direkt an die AutorInnen und fragst dort nach; sie hätten zukünftig die Möglichkeit, beispielsweise Musik zu verwenden, die unter einer geeigneten Creative-Commons-Lizenz (http://de.creativecommons.org/) steht und dann die Beiträge/Sendungen frei zugänglich zu machen.

MitarbeiterInnen Freier Radios können über den internen Bereich unverändert Beiträge über den Sendungsaustausch herunterladen.
Brief description 1.Antiziganismus in Europa
2.Trotz Alledem!
3.Venezuela vor den Wahlen
Type Magazin
Language deutsch
Subject area Politics/Information
Series zip-fm - Gesamtsendung
Production Date 23.11.2006
Author/s Christian Hartmann
Radio Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz
Kopernikusplatz 12
90459 Nürnberg
fon: 0911/45006-0, fax: 0911/45006-77
z(at)radio-z.net
Length 28:15 minutes
Name/Size 20061123-zipfmvom-14814.mp3 / 13243 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 64 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 23.11.2006/17:12
Lizenz keine
Script Herzlich Willkommen zu Zip-FM, dem Magazin der Freien Radios im deutschsprachigen Raum, heute am 23. November 2006, zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg.

Die Themen heute:

14 Millionen Sinti und Roma leben in Europa - doch als staatslos defriniert und nahezu lobbylos wird der Romagemeinde die Gegenwart vergiftet und die Diskussion über ihre Zukunft beschnitten. Ein Lichtblick dabei könnte das Europäische Romaforum sein, das für die Rechte der Roma und Sinti einstehen möchte. Mehr dazu im ersten Beitrag.

In Leipzig fürchten GewerkschafterInnen um ihren Treffpunkt. Das Leipziger Volkshaus, noch im Besitz des Deutschen Gewerkschaftsbund soll privatisiert werden. Gestern protestierten Leipziger GewerkschafterInnen dagegen vor der DGB-Zentrale in Berlin. Mehr dazu im zweiten Beitrag.

Im letzten Beitrag heute blicken wir nach Venezuela. Das südamerikanische Land steht vor den Präsidentschaftswahlen. Obwohl ein Sieg des nicht unumstrittenen aber bei der armen Bevölkerung ungebrochen beliebten Präsidenten Hugo Chavez als nahezu sicher gilt, ist die Situation gespannt. Die rechte Opposition versucht alles, um den von den sozialen Bewegungen und der gegenwärtigen Regierung betriebenen revolutionären Prozess zu sabotieren.

Im Europäischen Romaforum, das für die Rechte der Roma und Sinti einstehen will, treffen sich Delegierte aus 40 Staaten. Dieses Forum fungiert als eine Art Roma-Parlament auf europäischer Ebene. 46 Staaten haben zusammen mit den Internationalen Organisationen der Roma ein Partnerschaftsabkommen geschlossen. So kann das Forum mit einer ständigen Vertretung im Europarat präsent sein.
Eine dreitägige Plenumssitzung, die jedes Jahr stattfindet, hat das Forum auch dieses Jahr vor kurzem in Strassburg absolviert - die Essenz nach Austausch und Debatten war niederschmetternd. Nach wie vor hat sich an der von Ausgrenzung und Diskriminierung geprägten Lebenssituation der meisten in Europa lebenden Roma nichts geändert. Rassistische Übergriffe hätten zudem noch zugenommen.
Radio Z sprach mit Rudko Kawczynski, dem Präsidenten der Roma und Sinti Union Deutschland und Vorsitzender des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung, der die Forderung des Forums nach einer noch zu erarbeitenden Roma-Charta begründet.

"Trotz alledem" stand einst über dem Eingang des Leipziger Volkshauses. Doch der Deutsche Gewerkschaftsbund setzt auf Geld statt Geschichte. Das Haus soll verkauft werden. Die Gewerkschaftsbasis läuft dagegen Sturm. Gestern protestierten Leipziger GewerkschafterInnen vor der DGB-Bundeszentrale in Berlin gegen die Privatisierung. Ein Bericht von Radio Corax aus Halle.

„Das macht der doch mit links“, meinen nicht nur AnhängerInnen des Präsidenten Hugo Chávez aus Venezuela, wenn sie an die Wahlen in eineinhalb Wochen denken. Denn am 3. Dezember sind in Venezuela Präsidentschaftswahlen und Chávez hat die Nase deutlich vorne. An seinem Wahlsieg zweifelt niemand ernsthaft. Der Präsident und seine Partei, die MVR, die „Bewegung für eine Fünfte Republik“ mit ihrem Konzept der bolivarianischen Revolution, sind ungemein beliebt und haben auch beachtliche Erfolge vorzuweisen. Nicht nur was die Sozialprogramme angeht, auch das wirtschaftliche Wachstum ist deutlich. Aber Chávez ist auch umstritten und von der – rechten – Opposition tief verhasst, die auch schon mal einen Putsch gegen ihn anzettelte – erfolglos.
Über das politische Klima so kurz vor den Wahlen in Venezuela berichtet Dario Azzellini, Publizist und ausgewiesener Venezuela-Kenner aus Caracas:

Das war Zip-FM, das Magazin der freien Radios im deutschsprachigen Raum. Zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg. Zip-FM könnt ihr auch im Internet hören, unter www.zip-fm.net.

 
                
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