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[Zip-FM] vom 31.05.2007

        
  im internen Bereich Warum befindet sich dieser Beitrag im internen Bereich? Dass freie-radios.net einen internen Bereich einführen musste ist der Copyright-Rechtslage in diesem Land geschuldet: Auch Radiobeiträge im nichtkommerziellen Bereich werden von der Unterhaltungsindustrie nicht als Kultur-, sondern als Wirtschaftsgut betrachtet. AutorInnen dürfen ihre Sendungen/Beiträge deshalb nur dann freischalten, wenn sie keine "Gema-Musik" beinhalten.
Vielleicht wendest du dich direkt an die AutorInnen und fragst dort nach; sie hätten zukünftig die Möglichkeit, beispielsweise Musik zu verwenden, die unter einer geeigneten Creative-Commons-Lizenz (http://de.creativecommons.org/) steht und dann die Beiträge/Sendungen frei zugänglich zu machen.

MitarbeiterInnen Freier Radios können über den internen Bereich unverändert Beiträge über den Sendungsaustausch herunterladen.
Brief description 1.Falschaussage im Jalloh-Prozess (?)
2.Mercosur und ALBA: Alternativen zu neoliberalen Wirtschaftsbündnissen?
3.Die Rekolonisierung im 21. Jahrhundert. Die neue Hegemonie spanischer Unternehmen in Lateinamerika
4.Gravitation per Knopfdruck
Type Magazin
Language deutsch
Subject area Politics/Information
Series zip-fm - Gesamtsendung
Production Date 31.05.2007
Author/s Christian Hartmann
Kontakt stoffwechsel(at)radio-z.net
Radio Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz
Kopernikusplatz 12
90459 Nürnberg
fon: 0911/45006-0, fax: 0911/45006-77
z(at)radio-z.net
Length 32:03 minutes
Name/Size 20070531-zipfmvom-17161.mp3 / 15028 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 64 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 31.05.2007/16:03
Lizenz keine
Script Hallo und herzlich willkommen zu Zip-FM, dem Magazin der Freien Radios im deutschsprachigen Raum, heute am Donnerstag, den 31. Mai 2007. Zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg.

Die Themen heute:
Zunächst hört ihr neues vom Prozess gegen die Dessauer PolizeibeamtInnen, gegen die wegen Körperverletzung mit Todesfolge an dem Asylbewerber Oury Jalloh ermittelt wird.
Dann blicken wir nach Lateinamerika. Dort werden Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung entwickelt, gleichzeitig scheint aber auch eine Rekolonialisierung des Kontinents durch europäische Konzerne im Gange zu sein.
Am Ende des Magazins beschäftigen wir uns mit einer potentiellen Möglichkeit, der Schwerkraft zu entkommen.


Das Landgericht Dessau hat vor wenigen Tagen den Prozess im Fall Oury Jalloh verlängert. Nochmal zur Erinnerung: Der Asylbewerber war im Januar 2005 qualvoll in seiner Zelle an einem Hitzeschock gestorben, denn seine Feuerfeste Matratze war angezündet worden. Angeblich von ihm selbst. Wie er das mit Handschellen und im alkoholisierten Zustand geschafft haben soll, bleibt weiterhin fraglich. Die beiden diensthabenen Polizisten sind nun weiterhin angeklagt, weil der Richter Aussagen mehrerer Polizeibeamten in Zweifel zieht. Die Aussagen widersprechen sich und so muss also wenigstens einer von ihnen falsch ausgesagt haben. Radio Corax sprach mit Ulrich von Klinggräff, dem Anwalt der Nebenklage, der die Hinterbliebenen von Oury Jalloh vertritt.

Am Wochenende ist es so weit: Die Proteste gegen den G8-Gipfel erreichen ihren Höhepunkt. Mehrere zehntausend Menschen werden zur internationalen Großdemonstration am Samstag erwartet, danach wird mit Aktionstagen und mehr oder weniger konfrontativen Aktionen gegen die Politik der G8-Staaten protestiert. Einig sind sich die vielen, die nach Heiligendamm, bzw. Rostock fahren, dass sie die herrschende Ordnung zumindest teilweise ablehnen. Doch gibt es auch gemeinsame Vorstellungen, was anders sein könnte? In Deutschland ist das wohl kaum ausdiskutiert. Da ist Lateinamerika schon weiter. Radio Dreyeckland hat sich die lateinamerikanischen Alternativkonzepte Mercosur und ALBA genauer angesehen.





Im Wettstreit um politischen Einfluss und um die Märkte der Welt setzt die Europäische Union auf internationalem Parkett gerne auf die Schlagworte gleichberechtigte Partnerschaft, Menschenrechte, Umweltschutz, Demokratie und Entwicklung. Doch in Wirklichkeit ist die EU wie die USA, Japan oder China ein Global Player, der seine Wirtschaftsinteressen äußerst erfolgreich verteidigt und ausbaut. Vor allem, wenn europäische bzw. transnationale Großunternehmen mit staatlicher Unterstützung kräftige Profite in Ländern des Südens machen sollen. In Lateinamerika scheint sich eine neue Hegemonie spanischer Unternehmen herauszubilden. Radio Onda berichtet:

Dass die Gravitation hauptsächlich Nachteile mit sich bringt, ist ja hinlänglich bekannt: Der ewige Drang zum Erdmittelpunkt erschwert das morgendliche Aufstehen, bremst den Straßen-, Luft- und Weltraumverkehr und verleiht uns zu allem Überfluss jene unglückselige Eigenschaft namens Gewicht, mit dem ja bekanntlich viele unzufrieden sind. Seit einigen Jahren sind nun Forscher damit beschäftigt eine Maschine zu entwickeln, die die Schwerkraft beeinflussen, ja vielleicht sogar gänzlich aufheben kann. Radio Corax sprach mit Ralf Krauter, Redakteur der "Zeit", der sich mit dem Thema beschäftigt hat.
Das war Zip-FM vom 31.05.2007. Zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg.

 
                
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