Filmbesprechung - Painful Peace

ID 30093
 
Anja Rechenberg stellt einen Film vor, der das Leben von drei Jugendlichen im Kosovo und die politische Situation dokumentiert: Painful Peace – ein Dokumentarfilm von Anne Thoma - geht an die Nieren, ist aber absolut sehenswert.
Kosovo 2007. Die Jugendlichen Labinot, Lorenc und Milica wollen studieren, arbeiten, Freunde treffen, ein Leben und eine Zukunft - wie junge Menschen überall auf der Welt. Doch ist ein normales Leben im Kosovo acht Jahre nach Ende des Kriegs kaum möglich. Zu tief steckt der Krieg noch in den Menschen, den Häusern und Städten, den Geschäften und Straßen. Die ethnischen und religiösen Konflikte schwelen weiter, politische Organisationen und Gruppierungen ringen um einen völkerrechtlichen Status und Infrastruktur und Wirtschaft liegen brach. Anne Thoma zeichnet ein sensibles Portrait von drei jungen Menschen, die eins verbindet: Sie leben im Kosovo und müssen mit den Folgen zurecht kommen, die der Krieg in ihr Leben geschlagen hat. Jedem gelingt es auf seine Weise, sein Leben zu leben – trotz Haß, Tod, Armut und Angst um sie herum.
Audio
03:55 min, 1833 kB, mp3
mp3, 64 kbit/s, Mono (44100 kHz)
Upload vom 03.10.2009 / 22:37

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Klassifizierung

Beitragsart: Kommentar
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Internationales, Religion, Politik/Info
Serie: amnesty münchen
Entstehung

AutorInnen: Anja Rechenberg - AI München
Radio: LoraMuc, München im www
Produktionsdatum: 03.10.2009
CC BY-NC-SA
Creative Commons BY-NC-SA
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