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Hat Syngenta Genmais-Risiken verschwiegen?

        
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Brief description Der Basler Agrokonzern wurde von einem hessischen Bauern verklagt, nach dem dieser zwölf Kühe verloren hat. Der Bauer vermutet als Ursache Gen-Mais, der Gift gegen einen Schädling enthält. Am Mittwoch ging bei der Staatsanwaltschaft Basel eine Strafanzeige gegen den Geschäftsführer des am Rheinknie beheimateten Agrokonzerns Syngenta ein, welche sich gegen Hans-Theo Jachmann, sowie gegen Unbekannt richtet. Hintergrund der Anzeige ist der Verdacht, dass das Unternehmen bei der Zulassung einer gentechnisch veränderten Maissorte wichtige Untersuchungsergebnisse zurückgehalten hat. Syngenta soll auch vor einem Gericht in Frankfurt falsche Angaben gemacht haben. Zwei gleichlautende Anzeigen gingen am Sitz von Syngenta Deutschland in Hanau sowie in Frankfurt ein. Kläger ist der Landwirt Gottfried Glöckner. Unterstützt wird der Kläger unter anderem vom Basler Appell gegen Gentechnologie und der Aktion Public Eye on Science des Schweizer Bauern Urs Hans. Der klagende Landwirt Gottfried Glöckner hatte sich nach seiner eigenen Darstellung seit der Hofübernahme 1989 an mehreren Freilandversuchen beteiligt. Von der neuen Technologien sei er überzeugt gewesen und habe darin eine Zukunft für seinen Hof gesehen. Zwischen 2000 und 2002 säte Glöckner auch den von Syngenta hergestellten BT-Mais 176 aus. Der Genmais enthält ein Gift gegen den Maiszünsler, einen Pflanzenschädling. Der geerntete Mais verfütterte der jetzige Kläger auch an seine Kühe. Im ersten Jahr verendeten 5 der 75 Kühe aus seinem Stall, im folgenden Jahr noch einmal 7. Einen Zusammenhang mit dem Mais hatte Landwirt Glöckner lange ausgeschlossen, und auf Forschung und Kontrolle der Futtermittel vertraut. Im Jahr 2009 wurde Glöckner jedoch in Paris eine Studie aus dem Jahr 1996 übergeben, darin heißt es, der Fütterungsversuch in den USA sei nach nur acht Tagen abgebrochen worden, nachdem die erste Kuh verendet war. Auftraggeber des Versuchs war Syngenta. Auf eigene Rechnung ließ Glöckner das Futtermittel, Kot, Urin und Milch der Kühe sowie zuletzt auch innere Organe von verendeten und geschlachteten Tieren untersuchen. Nun wird ein Prozesses gegen Syngenta angestrengt, da die Studie aus dem Jahr 1996 beweist, dass Syngenta von die möglichen Gefahren des Genmaises wusste.
Type Interview
Language deutsch
Subject area Politics/Information, Environment, International
Series MoRa3X
Production Date 22.05.2012
Author/s Konrad
Radio Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz
Adlerstr. 12
79098 Freiburg
fon: 0761/30407, fax: 0761/31868
info(at)rdl.de
Length 9:41 minutes
Name/Size 20120517-hatsyngenta-16094.mp3 / 9088 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Joint Stereo, (44100 kHz)
Date 22.05.2012/12:35
Lizenz
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
Creative-Commons Lizenzvertrag
Script Kein Skript vorhanden.

Kommentare
23.05.2012/10:20 Georg Wimmer, Radiofabrik, Salzburg
gesendet
gesendet auf der Radiofabrik im Magazin um 5. Danke
 
23.05.2012/14:52 harry, Querfunk, Karlsruhe
zip
gesendet im zip am 23.5.
 

 
                
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