Mehr Geschichte und Kultur der Sinti und Roma in Schulen vermitteln: "Mit der gemeinsamen Erklärung ist kein Etat verbunden"

ID 120360
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In einer gemeinsamen Erklärung vom 12. Dezember 2022 heißt es: Mehr Geschichte und Kultur der Sinti und Roma in Schule vermitteln. Dieses Ziel hat sich die Kultusminister*innenkonferenz zusammen mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und dem Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas gesetzt.

"Auch antisemitische Klischees sind in Schulbüchern vorhanden" und "50% der jungen Angehörigen der Minderheit berichten von Diskriminierung von Lehrkörpern" sagt Tim Müller, wissenschaftlicher Leiter des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg. Sinti und Roma haben bisher eine marginalisierende Stellung im Schulunterricht. Es ist ein Projekt auf Jahre hin, dies zu ändern.

Übrigens: Ein Update gibt es auch von der geplanten U-Bahnlinie S21, die das Denkmal der ermordeten Sinti und Roma in Europa in Berlin zumindest teilweise beschädigen sollte.
Audio
13:15 min, 12 MB, mp3
mp3, 128 kbit/s, Stereo (48000 kHz)
Upload vom 14.02.2023 / 13:55
Klassifizierung

Beitragsart: Interview
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich:
Serie: MoRa3X
Entstehung

AutorInnen: die meike
Radio: RDL, Freiburg im www
Produktionsdatum: 14.02.2023
CC BY-NC-SA
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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