Palmöl mit Blutspuren: Kleinbauern aus Honduras klagen deutsche Konzerne an

ID 137204
1. Teil (Hauptteil) - Extern gespeichert!
AnhörenDownload
Vetreibung, Landraub, Gewalt – und das für ein Produkt, das täglich in Produkten in deutschen Supermärkten verkauft wird: Palmöl. In Honduras kämpfen kleinbäuerliche Kooperativen im Aguán-Tal seit Jahren um ihr Land – und ums Überleben. Denn die Ausweitung von Palmölplantagen zerstört nicht nur Böden und Biodiversität, sondern auch Existenzen. Doch nun nutzen sie ein Gesetz, das hier in Deutschland gilt: das Lieferkettengesetz.

Bäuerliche Organisationen wie die Plataforma Agraria werfen dem größten Palmölunternehmen von Honduras, Dinant, massive Menschenrechtsverletzungen vor – und gehen mit Unterstützung aus Deutschland juristisch dagegen vor. Eine offizielle Beschwerde gegen die deutschen Abnehmer des Palmöls wurde eingereicht.

Was bedeutet das Lieferkettengesetz für die Menschen vor Ort – und welche Verantwortung tragen Unternehmen wie Cargill, ADM oder auch Supermarktketten in Deutschland?

Johanna Fuchs und Gibran Mena Aguilar haben darüber mit dem Sprecher der Plataforma Agraria, Yoni Rivas, und Anne Sträßer, der Referentin für nachhaltige Ernährungs- und Agrarsysteme bei der Christlichen Initiative Romero, die den Prozess begleitet, gesprochen.
Audio
12:04 min, 16 MB, mp3
mp3, 181 kbit/s, Stereo (44100 kHz)
Upload vom 12.08.2025 / 09:39
Klassifizierung

Beitragsart: Gebauter Beitrag
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich:
Serie: ONDA-Beiträge
Entstehung

AutorInnen: Gibran Mena Aguilar und Johanna Fuch
Radio: npla, Berlin im www
Produktionsdatum: 12.08.2025
Folgender Teil steht als Podcast nicht zur Verfügung
 
Download
Image
0 MB,
Anzeige neben Beitragsbeschreibung
Upload vom 12.08.2025 / 09:41
CC BY-NC-SA
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
Skript
Kein Skript vorhanden.