Achsensprung - das Filmmagazin 24 - Psychoanalyse (Teil 1)
ID 140852
„Gerade indem das Kino den Psychoanalytiker ironisiert, den Psychiater lächerlich macht, (…) lässt es Raum für die Macht des Psychischen. Wie albern wäre ein Psycho-Doktor, der von der Leinwand Psycho-Wahrheiten verkündete; ein Oberlehrer, ein Klugscheißer, der via Kinokarte dem Zuschauer ins Seelische griffe. (…) Indem gerade nicht ‚der Analytiker‘ als Deus ex Machina auftritt, ist es ein befreiter Freud, der in den Räumen des Populären auftauchen kann. Im Pop-Kontext wird Freud die Fiktiv-Figur, der man auch ihr Sexuelles glaubt. (…) Übertretung muss sein; der Schritt ins Unerlaubte. Ins Denken, Fühlen und Aussprechen des Unerlaubten wie auch in der Analyse selber. Hin zur absichtsvollen, unverschämten Inszenierung in den Pop-Transgressionen.“ (Klaus Theweleit: Absolute(ly) Sigmund Freud Songbook, 2006).
Audio
02:00:38 h, 166 MB, mp3
mp3, 192 kbit/s, Stereo (44100 kHz)
Upload vom 13.02.2026 / 11:20
02:00:38 h, 166 MB, mp3
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Klassifizierung
Beitragsart: Magazin
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich:
Serie: Achsensprung - das Filmmagazin
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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