Susanna Saxl-Reisen (DAlzG) über Menschen mit Demenz und politische Forderungen
ID 136680
Gespräch war in zwei Teilen (1. Teil ca. 15 min,),
Musik: Purple Schulz - Fragezeichen und
Die Ärzte - Schrei nach Liebe.
Susanna Saxl-Reisen ist stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und Hauptansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit.
Der Verein feiert dieses Jahre seinen 35. Geburtstag, es gibt einen Dachverband mit Sitz in Berlin und ca. 130 Orts- und Landesverbände. Beraten werden Betroffene und Angehörige, die DAlzG macht aber auch Lobbyarbeit und Schulungen.
In Deutschland leben geschätzt 1,8 Mio. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, davon ca. 100.000 unter 65 Jahren. Schätzungen gehen davon aus, dass es im Jahr 2050 2,5 Mio. Menschen sein können.
Die AlzG hat gemeinsam mit Kolleg:innen aus anderen deutschsprachigen Ländern und Betroffenen einen Sprachleitfaden entwickelt, um aufzuklären und einen respektvollen Umgang zu fördern. Außerdem wurden vor der Bundestagswahl 13 Forderungen an die Politik gestellt, in denen es sowohl um die Situation von Betroffenen als auch Hilfsangebote für sie und Angehörige aber auch um Demenzprävention geht u.a.m. Das Thema Demenzielle Erkrankungen findet sich allerdings noch nicht im Koalitionsvertrag.
Zu den Angeboten der DalzG gehören neben der Beratung auch Schulungen für Angehörige, und Treffen für Betroffene. Außerdem das Projekt Demenz-Partner, das mit 90 min. Präsenzkursen oder Webinaren Außenstehende im Umgang mit Menschen mit Demenz schult, also z.B. Busfahrer, Mitmenschen auf der Straße oder im Geschäft, Behördenmitarbeiter*innen, Apotheker*innen, nicht medizinisches Personal in Krankenhäusern. Und spezielle Angebote für Lehrer*innen und junge Menschen.
Frau Saxl-Reisen berichtet außerdem von den besonderen Herausforderungen, wenn ältere Menschen mit Demenz von aufdringlicher Telefonwerbung (Aboverkauf, Mobilverträge usw.) betroffen sind und womöglich Verträge abgeschlossen haben.
Musik: Purple Schulz - Fragezeichen und
Die Ärzte - Schrei nach Liebe.
Susanna Saxl-Reisen ist stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und Hauptansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit.
Der Verein feiert dieses Jahre seinen 35. Geburtstag, es gibt einen Dachverband mit Sitz in Berlin und ca. 130 Orts- und Landesverbände. Beraten werden Betroffene und Angehörige, die DAlzG macht aber auch Lobbyarbeit und Schulungen.
In Deutschland leben geschätzt 1,8 Mio. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, davon ca. 100.000 unter 65 Jahren. Schätzungen gehen davon aus, dass es im Jahr 2050 2,5 Mio. Menschen sein können.
Die AlzG hat gemeinsam mit Kolleg:innen aus anderen deutschsprachigen Ländern und Betroffenen einen Sprachleitfaden entwickelt, um aufzuklären und einen respektvollen Umgang zu fördern. Außerdem wurden vor der Bundestagswahl 13 Forderungen an die Politik gestellt, in denen es sowohl um die Situation von Betroffenen als auch Hilfsangebote für sie und Angehörige aber auch um Demenzprävention geht u.a.m. Das Thema Demenzielle Erkrankungen findet sich allerdings noch nicht im Koalitionsvertrag.
Zu den Angeboten der DalzG gehören neben der Beratung auch Schulungen für Angehörige, und Treffen für Betroffene. Außerdem das Projekt Demenz-Partner, das mit 90 min. Präsenzkursen oder Webinaren Außenstehende im Umgang mit Menschen mit Demenz schult, also z.B. Busfahrer, Mitmenschen auf der Straße oder im Geschäft, Behördenmitarbeiter*innen, Apotheker*innen, nicht medizinisches Personal in Krankenhäusern. Und spezielle Angebote für Lehrer*innen und junge Menschen.
Frau Saxl-Reisen berichtet außerdem von den besonderen Herausforderungen, wenn ältere Menschen mit Demenz von aufdringlicher Telefonwerbung (Aboverkauf, Mobilverträge usw.) betroffen sind und womöglich Verträge abgeschlossen haben.
Klassifizierung
Beitragsart: Interview
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: SeniorInnen, Kultur, Politik/Info
Serie: Radio Magic City Six
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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