Demokratie und Pluralismus
ID 138128
Der Autor und Strafrichter Alessandro Bellardita hat sein gedrucktes Plädoyer für eine offene Gesellschaft "Demokratie und Pluralismus" bei einer Veranstaltung von Volt Stuttgart vorgestellt. Das Heft ist bei Altrementi erschienen. Sabine Gärttling sendet einen Mitschnitt des Vortrags.
Audio
01:00:02 h, 96 MB, mp3
mp3, 224 kbit/s, Stereo (48000 kHz)
Upload vom 03.10.2025 / 17:59
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Klassifizierung
Beitragsart: Anderes
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Kultur, Politik/Info
Serie: Büchersendungen
Folgender Teil steht als Podcast nicht zur Verfügung
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Upload vom 03.10.2025 / 18:03
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Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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Skript
"DEMOKRATIE & Pluralismus" ist ein starkes Plädoyer für eine offene Gesellschaft und den Schutz von Minderheiten.
Demokratie wird heute in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung überwiegend formal definiert, und zwar als eine Regierungsform, die vom Mehrheitsprinzip geprägt wird. Doch eine so verstandene (formale) Demokratie birgt zahlreiche Risiken. Denn die Mehrheit hat nicht immer Recht. Und Mehrheit bedeutet insbesondere nicht, dass Grundfreiheiten beachtet werden. Populistische Bewegungen nehmen allerdings für sich in Anspruch, den „wahren Willen“ des Volkes zu kennen (und durchzusetzen). Und durch die Konstruktion einer – wie auch immer gearteten – idealisierten „Identität“, werden faktisch Minderheiten jeglicher Art ausgegrenzt. Aber „Demokratie ist“ – wie Willy Brandt schon sagte – „keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern eine Frage der Sittlichkeit“. Anders formuliert: Eine Demokratie, die die Würde des einzelnen Menschen nicht achtet, ist keine Demokratie. Dieses Buch setzt sich mit wichtigen DenkerInnen des vergangenen 20. Jh. auseinander; insbesondere mit Hans Kelsen, Hannah Arendt, Jean-Luc Nancy sowie Martin Luther King.
Über den Autor:
Dr. Alessandro Bellardita studierte Rechtswissenschaften in Mannheim und Heidelberg. Ab 2012 war er im Justizdienst tätig, unter anderem als Staatsanwalt. Seit 2017 ist er Richter in Karlsruhe. Er verfasst als freier Publizist (fach-)journalistische Texte, hält Vorträge und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen.
Demokratie wird heute in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung überwiegend formal definiert, und zwar als eine Regierungsform, die vom Mehrheitsprinzip geprägt wird. Doch eine so verstandene (formale) Demokratie birgt zahlreiche Risiken. Denn die Mehrheit hat nicht immer Recht. Und Mehrheit bedeutet insbesondere nicht, dass Grundfreiheiten beachtet werden. Populistische Bewegungen nehmen allerdings für sich in Anspruch, den „wahren Willen“ des Volkes zu kennen (und durchzusetzen). Und durch die Konstruktion einer – wie auch immer gearteten – idealisierten „Identität“, werden faktisch Minderheiten jeglicher Art ausgegrenzt. Aber „Demokratie ist“ – wie Willy Brandt schon sagte – „keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern eine Frage der Sittlichkeit“. Anders formuliert: Eine Demokratie, die die Würde des einzelnen Menschen nicht achtet, ist keine Demokratie. Dieses Buch setzt sich mit wichtigen DenkerInnen des vergangenen 20. Jh. auseinander; insbesondere mit Hans Kelsen, Hannah Arendt, Jean-Luc Nancy sowie Martin Luther King.
Über den Autor:
Dr. Alessandro Bellardita studierte Rechtswissenschaften in Mannheim und Heidelberg. Ab 2012 war er im Justizdienst tätig, unter anderem als Staatsanwalt. Seit 2017 ist er Richter in Karlsruhe. Er verfasst als freier Publizist (fach-)journalistische Texte, hält Vorträge und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen.
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Kommentare
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| 03.10.2025 / 19:14 | Cornelius, Radio Blau, Leipzig |
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Übernahme bei Radio Blau
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| läuft bei uns am Sonntag den 05.10. 15 Uhr. Danke! | |
| 06.10.2025 / 20:45 | coloRadio, coloRadio, Dresden |
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gesendet im Montagsmagazin
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| Danke! | |

