Hintertüre für Massenüberwachung

ID 139028
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Seit über drei Jahren wird über Massenhafte Chatkontrollen gestritten. Massive Proteste haben dazu geführt, dass der Europäische Rat die ursprünglichen Pläne einstampfen musste. Doch im Paragraphen 4 des neuen Entwurfs hat der Digitalrechtsexperte und ehemalige EU-Abgeordnete der Piratenpartei, Patrick Breyer ein Schlupfloch für ausufernde Überwachung von unverdächtigen Personen gefunden. Anbieter wie WhatsApp oder Signal werden dazu verpflichtet "alle angemessenene Risikominderungsmaßnahmen" zu ergreifen. Nach Breyer schließt das auch das Scannen von privaten Nachrichten auf den Geräten der Nutzer*innen nicht aus. Das wäre das Ende sicherer Verschlüsselung.

Außerdem sollen Jugendliche vor Vollendung des 16. Lebensjahr von digitalen Diensten wie WhatsApp, Instagram etc. ausgeschlossen werden. Breyer bezeichnet das als "digitalen Hausarrest für Teenager". Zum Jugendschutz gäbe es andere Maßnahmen.

Radio Dreyeckland ließ sich dies alles und weitere Einzelheiten von Patrick Breyer erläutern.
Audio
12:56 min, 30 MB, mp3
mp3, 320 kbit/s, Stereo (48000 kHz)
Upload vom 13.11.2025 / 17:03
Klassifizierung

Beitragsart: Interview
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Politik/Info, Jugend
Serie: Mittagsmagazin
Entstehung

AutorInnen: Jan Keetman
Radio: RDL, Freiburg im www
Produktionsdatum: 13.11.2025
CC BY-NC-SA
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
Skript
Kein Skript vorhanden.

Kommentare
17.11.2025 / 17:58 Monika, bermuda.funk - Freies Radio Rhein-Neckar
in sonar
am 17.11.. Vielen Dank !
 
17.11.2025 / 22:30 coloRadio, coloRadio, Dresden
gesendet im Montagsmagazin
Danke!