Wie ich das sehe: Zeit - Gedanken eines Außenseiters
ID 20081
Die Zeit vergeht - was gestern noch Zukunft war, ist heute schon Vergangenheit. Und so rennen wir hinter der Zeit her, von der wir nie genug haben. Hier werden einige Aspekte der Zeit und des Mangels an Zeit besprochen; Musik um die Zeit lockert die Sendung auf.
Audio
01:00:00 h, 27 MB, mp3
mp3, 64 kbit/s, Mono (44100 kHz)
Upload vom 12.05.2025 / 12:53
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Creative Commons BY-ND-NC
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 4.0 International - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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Skript
Wer in dieser Welt hat genug Zeit? Wohl kaum einer! Und so hasten wir von Einem zum Nächsten, immer in Eile. Es gibt viele Bücher und sogar Kurse, mit denen wir ein besseres Zeitmanagment erlernen sollen; aber vielleicht leben wir auch nur zu hektisch?
Eine alte Geschichte erzählt von einem Rabbi, der empfiehlt lieber inne zu halten als den Geschäften nach zu rennen, die vielleicht gar nicht vor einem weglaufen.
Seit dem 13. Jahrhundert gibt es Uhren, immer genauer, aber mehr Zeit haben wir trotzdem nicht! Zeit ist auch relativ - vergeht im Büro viel langsamer als im Urlaub! Und manchmal scheint die Zeit still zu stehen, zum Beispiel am frühen Sonntagmorgen, wo nur ein paar Hunde ihr Herrchen oder Frauchen spazieren führen.
Heute leben wir alle mehr oder weniger aus dem Koffer, so schnell ändern sich die Dinge - es ist wie ein riesiger Zirkus mit immer neuen Attraktionen. In einer Geschichte von Christian Morgenstern paßt sich Palmströms Uhr den Wünschen ihres Besitzers an, bei Kurt Tucholski gibt es den zappelnden Nichstuer - der hektisch von einer Sache zur nächsten springt. Die Sendung endet symbolhaft mit einem außer Kontrolle geratenem Karussel.
Eine alte Geschichte erzählt von einem Rabbi, der empfiehlt lieber inne zu halten als den Geschäften nach zu rennen, die vielleicht gar nicht vor einem weglaufen.
Seit dem 13. Jahrhundert gibt es Uhren, immer genauer, aber mehr Zeit haben wir trotzdem nicht! Zeit ist auch relativ - vergeht im Büro viel langsamer als im Urlaub! Und manchmal scheint die Zeit still zu stehen, zum Beispiel am frühen Sonntagmorgen, wo nur ein paar Hunde ihr Herrchen oder Frauchen spazieren führen.
Heute leben wir alle mehr oder weniger aus dem Koffer, so schnell ändern sich die Dinge - es ist wie ein riesiger Zirkus mit immer neuen Attraktionen. In einer Geschichte von Christian Morgenstern paßt sich Palmströms Uhr den Wünschen ihres Besitzers an, bei Kurt Tucholski gibt es den zappelnden Nichstuer - der hektisch von einer Sache zur nächsten springt. Die Sendung endet symbolhaft mit einem außer Kontrolle geratenem Karussel.

