Pia Marzell: Selbstbestimmung und Eugenik

ID 97228
 
Vortrag: Selbstbestimmung und Eugenik - Die Abtreibungsdebatte der 1980er
12.9.2019, Berlin
Organisiert von TKA - Theorie, Kritik & Aktion und Marsch für das Leben? What the Fuck

Der Vortrag zeichnet den Konflikt zwischen der Frauenbewegung und der Behindertenbewegung vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Pränataldiagnostik nach. Anhand dieser Konfliktgeschichte sollen Fragen und Thesen diskutiert werden: Was bedeutete „Selbstbestimmung“ für die Frauenbewegung? Warum analysierten Krüppelfrauengruppen Abtreibungen von Föten mit „Fehlbildungen“ als behindertenfeindlich? Welches Verständnis von Natur und Körper vertraten die frauen- und behindertenbewegten Aktivistinnen? Und wie hängt der Konflikt mit der „Aufarbeitung“ der NS-Krankenmorde zusammen?

Pia Marzell lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Teil des AK.Unbehagen, in welchem sie sich gerade mit feministischen Vorstellungen von Utopie auseinandersetzt. Sonst liegen ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf der Geschichte des Nationalsozialismus und deren Implikationen in der Gegenwart, der Behinderten- und der Frauenbewegung.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fachschaftsrat Kulturwissenschaften statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm.

Text von der Veranstaltungsseite unter https://whatthefuck.noblogs.org/events/s...
Audio
38:35 min, 88 MB, mp3
mp3, 320 kbit/s, Stereo (44100 kHz)
Upload vom 04.04.2022 / 10:42

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Klassifizierung

Beitragsart: Rohmaterial
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Politik/Info, Frauen/Lesben
Serie: Radia Obskura
Entstehung

AutorInnen: TKA Tresen, What the Fuck!?-Bündnis & Radia Obskura
Radio: FRBB, Berlin und Brandenburg im www
Produktionsdatum: 12.09.2019
CC BY-NC-SA
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
Skript
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