Serie: restrisiko
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Atomausstieg in Deutschland? | Die Realität...
Am 15. April 2023 wurden die drei deutschen Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim und Isar abgeschaltet. Mittlerweile ist klar, daß der Prozeß der Stilllegung irreversibel ist. Doch Deutschland ist auch eineinhalb Jahre nach dem 15. April 2023 immer noch tief ins Atomgeschäft verstrickt: So hält etwa der deutsche Energie-Konzern Uniper (vormals: E.on) an der Beteiligung an drei schwedischen Atomkraftwerken fest. Und dies, obwohl Uniper seit Dezember 2022 gehört ...
Widerstand im Dreyeckland gegen das Projekt "Techno Centre"
Am 4. Oktober 2018 hatte der französische Energie-Konzern und AKW-Betreiber EdF erstmals in der französischen Tageszeitung 'Le Monde' der Öffentlichkeit Pläne präsentiert, ein "Techno Centre" zu errichten. Hinter der euphemistischen Bezeichnung "Techno Centre" verbirgt sich eine industrielle Anlage zum Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle aus dem Abriß von Atomkraftwerken. Diese Anlage soll am Standort des 2020 stillgelegten AKW Fessenheim gebaut ...
"X Jahre" | Was Robert Habeck unter "unideologisch" versteht...
Aus Unterlagen des Bundeswirtschaftsministeriums, die auch der 'Süddeutschen Zeitung' vorliegen, geht hervor, daß der pseudo-grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 24. März 2022 bei einem Treffen mit CDU-Chef Friedrich Merz weitreichende Angebote hinsichtlich einer AKW-Laufzeitverlängerung machte. Es ging dabei um eine "Laufzeitverlängerung um X Jahre".
Atomenergie und KI | Trägt "Künstliche Intelligenz" (KI) zu einer Renaissance ...
In den vergangenen Monaten häuften sich Meldungen, daß große IT-Konzerne wie Microsoft, Amazon und Meta Pläne verfolgen, ihren wegen KI ansteigenden Strombedarf durch Atomstrom zu decken. Zum Einen sollen eingemottete Atomkraftwerke reaktiviert werden, zum Anderen ist vom Neubau konventioneller Atom-Reaktoren die Rede und von utopischen SMR-Projekten.
AKW Flamanville | Nach 18 Jahren Bauzeit geht der EPR-Atomreaktor in Betrieb
Zu Baubeginn im August 2006 hieß es noch, das Vorzeige-Projekt eines "Europäischen Druckwasser-Reaktors" (EPR) am Standort des französischen AKW Flamanville werde für einen Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro bis 2012 fertiggestellt. Nach über 18 Jahren Bauzeit und mit 12 Jahren Verspätung wurde nun offiziell der Betriebs-Beginn verkündet. Das EPR-Zwillings-Projekt am Standort des finnischen AKW Olkiluoto wurde ein Jahr zuvor, im August 2005 begonnen. Er ging im April ...
Tag X | Der CASTOR-Transport nach Philippsburg | Ein Verbrechen mit massivem ...
Am 13.09. hatte die deutsche Anti-Atom-Bewegung von französischer Seite die Information erhalten, daß der CASTOR-Transport von der Plutonium-Fabrik La Hague zum Atommüll-Lager Philippsburg voraussichtlich in der 47. Kalenderwoche gestartet werde. Trotz der offiziellen Geheimhaltung war somit klar: Der Tag X wird zwischen Montag, 18.11., und Sonntag, 24.11., liegen. Die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen organisierten daher für Samstag, 9.11., eine Demo, um die Öffentlichkeit ...
Radioaktive Lauge an unerwarteter Stelle in Asse II
Bei Bohrungen in einem Bereich oberhalb des im "Versuchs-Endlager" Asse II abgekippen Atommülls haben Bergleute radioaktiv kontaminierte Salzlauge entdeckt. Wie die Radioaktivität an diese Stelle gelangte, kann die für Asse II zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nicht erklären.
Reaktor-Projekt in Tschechien vorläufig gestoppt
Das tschechische Kartellamt stoppte den geplanten Neubau zweier Atom-Reaktoren am Standort des AKW Dukovany. Der staatliche tschechische Strom-Konzern ČEZ hatte den Auftrag für den Bau an den südkoreanischen Konzern KHNP vergeben. Anlaß für den Stop waren formelle Beschwerden der konkurrierenden Anbieter Westinghouse, USA, und EdF, Frankreich. Bei der Ausschreibung habe es an Transparenz und Fairness gemangelt.
CASTOR-Alarm | Panne in Philippsburg "zur Unzeit"
Am 13. September hatte das Bundes-Atommüll-Amt BASE den riskanten Transport von hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik ("Wiederaufarbeitungsanlage") La Hague ins "Zwischen"-Lager Philippsburg genehmigt (Wir berichteten). Laut zuverlässigen französischen Quellen liegt der nach wie vor geheim gehaltene Transport-Termin in der 47. Kalenderwoche - also zwischen dem 18. und 24. November. Nun konterkarierte eine Panne im "Zwischen"-Lager Philippsburg die offizielle ...
Zum angekündigten CASTOR-Transport von Jülich nach Ahaus
In Jülich befinden sich 152 CASTOR-Behälter mit etwa 300.000 Brennelemente-Kugeln aus dem früheren Jülicher AVR-Versuchsreaktor. Bereits 2013 war die Aufbewahrungs-Genehmigung dort abgelaufen. Seitdem wurden munter die verschiedensten Optionen diskutiert, was mit diesem Atom-Müll geschehen solle - ohne jegliche Konsequenz. Der Bau eines neuen Lagers wird so seit elf Jahren verhindert. Das jetzige Jülicher Lager dürfte eigentlich gar nicht weiterbetrieben werden. Bereits ...
Stillstand des AKW Beznau | Millionenverlust für Axpo
Durch den mittlerweile einen Monat währenden Stillstand des Schweizer AKW Beznau entstand dem Betreiber-Konzern Axpo ein Ausfall von schätzungsweise 18 bis 20 Millionen Franken. Beim seit 1969 betriebenen Reaktor I des AKW Beznau handelt es sich um den weltweit ältesten kommerziellen Atom-Reaktor. Nach Einschätzung der Anti-Atom-Bewegung liegt die Ursache in Alterungs-Problemen, die mit einem stark angestiegenen Risiko verbunden sind.
CASTOR-Alarm! | Atommüll-Transport nach Philippsburg noch in diesem Jahr
Wie kaum anders zu erwarten, hat das Bundes-Atommüll-Amt BASE nun den riskanten Transport von hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik ("Wiederaufarbeitungsanlage") La Hague ins "Zwischen"-Lager Philippsburg genehmigt. Offen ist noch, ob er im Oktober, im November oder im Dezember stattfindet.
Les Bur'lesques | Ein Festival der Anti-Atom-Bewegung gegen das französische ...
Mehr als 3.500 BesucherInnen aus ganz Frankreich und den angrenzenden Ländern nahmen an den drei Tagen vom 16. bis 18. August am Festival des Widerstands gegen das französische "Endlager"-Projekt Bure teil. Von offizieller Seite wird das "Endlager"-Projekt als Cigéo-Projekt bezeichnet. Das Festival bei Saint-Amand-sur-Ornain - vom Kollektiv Les Bur'lesques organisiert - hatte einiges zu bieten: Neun Vorträge, 30 Filme und Dokumentarfilme, 15 Aufführungen und neun ...
Schweizer Strom-Konzern Alpiq gegen Wiedereinstieg in die Atomenergie
In der Schweiz gibt es eine starke Kampagne, um einen Wiedereinstieg in die Atomenergie durchzusetzen. Bei einer Volksabstimmung im Jahr 2017 über die "Energiestrategie 2050" hatten 58 Prozent einem Neubauverbot für Atomkraftwerke zugestimmt. Die Initiative 'Blackout stoppen' versucht seit Monaten mit Angstmache und Propaganda, eine Mehrheit der SchweizerInnen auf Atomenergie einzuschwören. Kürzlich jedoch warf ein von den Schweizer Tamedia-Zeitungen aufgedeckter ...
Forschungs-Reaktor Garching | Noch ausstehender Schritt zum Atomausstieg | Erneute ...
Der Forschungs-Reaktor Garching der Technischen Universität München wird seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2004 mit hoch-angereichertem Uran betrieben. Es handelt sich um atomwaffenfähiges Uran mit einem Anreicherungsgrad von 87 Prozent. Von den rund 30 Kilogramm Uran, die pro Jahr in Garching eingesetzt werden, reicht die Hälfte aus, um eine Atombombe des Typs Hiroshima zu bauen. Neben der Brennelemente-Fabrik Lingen und der Urananreicherungs-Anlage Gronau, die nach ...
Abriß des AKW Fessenheim | Forderungen finden kein "Gehör" | ...finden angeblich ...
Atomkraft-GegnerInnen im Dreyeckland kämpfen gegen Billig-Abriß des AKW Fessenheim Beim Abriß des AKW Fessenheim fallen nach offiziellen Angaben insgesamt über 380.000 Tonnen Material an - nicht mit eingerechnet ist dabei jedoch das radioaktiv kontaminierte Erdreich unter dem Atomkraftwerk. Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg stellte sechs Forderungen, die einen möglichst umweltverträglichen Abriß gewährleisten sollen. Diese reichte sie auch bei der grenzüberschreitende ...
Heiße Luft von "Umwelt"-Ministerin Lemke bei Besuch im maroden Atommüll-Lager ...
"Umwelt"-Ministerin Steffi Lemke vermied bei ihrem heutigen Besuch des maroden Atommüll-Lagers Asse II eine klare Aussage, wann der gefährliche Atommüll, der eine Gefahr für das Grundwasser darstellt, aus den unterirdischen Stollen geborgen wird. Statt dessen versuchte sie, die Öffentlichkeit mit der grotesken Aussage zu täuschen: Die Bergung solle "allerspätestens 2033" erfolgen. Vielen Menschen - auch vor Ort - ist nicht präsent, daß für die Bergung im offiziellem ...
Abriß des AKW Fessenheim | Forderungen finden kein "Gehör" | ...finden angeblich ...
Atomkraft-GegnerInnen im Dreyeckland kämpfen gegen Billig-Abriß des AKW Fessenheim Beim Abriß des AKW Fessenheim fallen nach offiziellen Angaben insgesamt über 380.000 Tonnen Material an - nicht mit eingerechnet ist dabei jedoch das radioaktiv kontaminierte Erdreich unter dem Atomkraftwerk. Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg stellte sechs Forderungen, die einen möglichst umweltverträglichen Abriß gewährleisten sollen. Diese reichte sie auch bei der grenzüberschreitende ...
Atommüll-Lager Asse II | Gefährliche Veränderungen
Im Jahr 1965 wurde das ehemalige Salzbergwerk Asse II als "Versuchs-Endlager" eingerichtet. 2007 wurde bekannt, daß bereits seit 1988 Wasser in die Stollen von Asse II eindringt. Neun Jahre lang wurde die Tatsache von Seiten des Betreibers geleugnet. Der Zufluß hat sich auf insgesamt zwölfeinhalb Kubikmeter pro Tag ausgeweitete. Zudem stellte sich heraus, daß radioaktiver Atommüll skrupellos auch in undichten und korrodierten Fässer eingelagert wurde. Hinzu kamen flüssige ...
Anti-Atom-Gruppe Freiburg stellte Forderungen
Am 30. April ging die offizielle grenzüberschreitende Anhörung zum Abriß des AKW Fessenheim zu Ende. Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg gab eine Stellungnahme ab. Darin enthalten sind sechs Forderungen
