Alle Goldenen Reiter verliehen: 34. Filmfest Dresden ging am Sonntag zu Ende
ID 115008
Anmod:
Wann warst Du zuletzt zu Gast bei einem richtigen Filmfestival? Eins hast Du gerade verpasst. Das 34. Filmfest Dresden ging am Sonntag zu Ende. Jenz Steiner fasst kurz zusammen, was da los war und wer die Goldenen Reiter gewonnen hat.
Wann warst Du zuletzt zu Gast bei einem richtigen Filmfestival? Eins hast Du gerade verpasst. Das 34. Filmfest Dresden ging am Sonntag zu Ende. Jenz Steiner fasst kurz zusammen, was da los war und wer die Goldenen Reiter gewonnen hat.
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Beitragsart: Nachricht
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Kultur, Frauen/Lesben, Kinder
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Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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Skript
Fünf Tage, 199 Filmvorführungen, volle Sitzreihen, alles mit Maske versteht sich. So geht Filmfestival im Frühjahr 2022. Das 34. Filmfest Dresden ist am Wochenende in der Schauburg zu Ende gegangen. Die Goldenenen Reiter sind verliehen. Sowas wie die Dresdner Oscars.
Der Film „First Work than play“ von Brenda Lien wurde Hauptpreisträger und erhielt damit auch die 20.000 Euro Preisgeld der Filmförderung Sachsen.
Als politischster und bester Kurzfilm wurde der deutsch-belarussische Film Handbuch von Pavel Mozhar ausgeszeichnet.
Der Sound Design Preis ging an Vadim on a Walk von Andrey Krzhanovsky.
Der Goldenen Reiter des Publikums im Nationalen Wettbewerb ging an NICHT DIE 80ER von Marleen Valien. Im Internationalen Wettbewerb entschied sich das Publikum für die tschechisch-slowakische Ko-Produktion MILY TATI (LOVE, DAD) von Diana Cam Van Nguyen. Dann gab es noch die Mitteldeutsche Filmnacht, den regionalen Wettbewerb. Da machte Alison Kuhns Kurzspielfilm FLUFFY TALES das Rennen im Publikum-
Nach Estland wanderte der ARTE Kurzfilmpreis für den Film SIERRA von Sander Joon Die Jugendjury hatte den im Internationalen Wettbewerb auch besonders gelobt.
Dann gab es noch eine brasilianisch-deutsche Ko-Produktion namens NICHT DIE BRASILIANISCHEN HOMOSEXUELLEN SIND PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER SIE LEBEN. Dieser Film von Eduardo Mamede, Leandro Goddinho und Paulo Menezes räumte auch gleich doppelt ab, einmal den LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit und dann noch den Dresdner Kurzfilmpreis. Den lobt der Verband der deutschen Filmkritik aus.
Geschlechtergerechtigkeit und Diversität war auch das tragende Thema des 34. Filmfests Dresden.
Am Sonntag gab es noch einen Kurzfilm-Themenabend zur Ukraine.
Insgesamt hat das Filmfest Dresden unter Beweis gestellt, dass langsam wieder ein bisschen Leben in die großen und kleinen Pantoffelkinos der Stadt einkehrt und das Kino alles andere ist als oberflächliche Unterhaltung.
Der Film „First Work than play“ von Brenda Lien wurde Hauptpreisträger und erhielt damit auch die 20.000 Euro Preisgeld der Filmförderung Sachsen.
Als politischster und bester Kurzfilm wurde der deutsch-belarussische Film Handbuch von Pavel Mozhar ausgeszeichnet.
Der Sound Design Preis ging an Vadim on a Walk von Andrey Krzhanovsky.
Der Goldenen Reiter des Publikums im Nationalen Wettbewerb ging an NICHT DIE 80ER von Marleen Valien. Im Internationalen Wettbewerb entschied sich das Publikum für die tschechisch-slowakische Ko-Produktion MILY TATI (LOVE, DAD) von Diana Cam Van Nguyen. Dann gab es noch die Mitteldeutsche Filmnacht, den regionalen Wettbewerb. Da machte Alison Kuhns Kurzspielfilm FLUFFY TALES das Rennen im Publikum-
Nach Estland wanderte der ARTE Kurzfilmpreis für den Film SIERRA von Sander Joon Die Jugendjury hatte den im Internationalen Wettbewerb auch besonders gelobt.
Dann gab es noch eine brasilianisch-deutsche Ko-Produktion namens NICHT DIE BRASILIANISCHEN HOMOSEXUELLEN SIND PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER SIE LEBEN. Dieser Film von Eduardo Mamede, Leandro Goddinho und Paulo Menezes räumte auch gleich doppelt ab, einmal den LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit und dann noch den Dresdner Kurzfilmpreis. Den lobt der Verband der deutschen Filmkritik aus.
Geschlechtergerechtigkeit und Diversität war auch das tragende Thema des 34. Filmfests Dresden.
Am Sonntag gab es noch einen Kurzfilm-Themenabend zur Ukraine.
Insgesamt hat das Filmfest Dresden unter Beweis gestellt, dass langsam wieder ein bisschen Leben in die großen und kleinen Pantoffelkinos der Stadt einkehrt und das Kino alles andere ist als oberflächliche Unterhaltung.
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Kommentare
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| 14.04.2022 / 18:00 | Monika, bermuda.funk - Freies Radio Rhein-Neckar |
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in sonar
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| am 14.4.. Vielen Dank ! | |

