Parkplatz oder Skatepark - In Dresden gibt es Gerangel um freie Flächen
ID 109711
Anmod: Die Leipziger Vorstadt in Dresden ist dicht bebaut. Eine Freifläche der ehemaligen Energiegesellschaft Drewag sorgt nun für Interessenskonflikte. Während die Eigentümerin SachsenEnergie einen Parkplatz bauen möchte, fordert die Initiative Rudolf rollt einen Skatepark. Sie hat sogar eine Petition gestartet und ruft heute zu einer Demo vorm Dresdner Rathaus auf. Jenz Steiner von coloRadio weiß mehr.
Klassifizierung
Beitragsart: Nachricht
Sprache:
Redaktionsbereich: Politik/Info, Kultur, Jugend, Umwelt, Wirtschaft/Soziales
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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Skript
In großen Städten sind freie Plätze umkämpft. Jüngstes Beispiel: eine ehemalige DREWAG-Fläche in der Dresdner Friedensstraße. Heute endet die Zeichnungsfrist einer Petition der Initiative Rudolf Rollt. Sie möchte, dass auf der Freifläche in der Friedensstraße ein sozialer Ort entsteht für alle Generationen, mit einem Skatepark und Pumptracks. Mehr als 4.550 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben. Die Liste der der unterstützendenden Organisationen ist lang. Fridays for Future Dresden, die Sportjugend Dresden, Malwina, AZ Conni, Rudolf e.V. Es gibt aber auch andere Pläne. Die rekommunalisierte DREWAG-ENSO-Nachfolgerin SachsenEnergie möchte dort Parkplätze entstehen lassen - auch Mangelware, aber nicht besonders förderlich fürs soziale Klima der Leipziger Vorstadt. Unter dem Motto "Soziale Orte statt Parkplatzwüste" gibt es heute, 17 Uhr eine Demonstration vor dem Dresdner Rathaus.

