Männerstimmen: Gleichstellung können wir nur gemeinsam erreichen - mit Jens Bisky und Torsten Weber
ID 143192
Das ist die erste Folge der "Männerstimmen", einer Sendereihe des Männernetzwerks Dresden. Der in Leipzig geborene Autor Jens Bisky spricht zum Auftakt über das Männerbild, das ihm sein Vater, der Politiker und Filmwissenschaftler Lothar Bisky vermittelt hat. Danach lernt ihr Torsten Weber kennen. Er ist Projektkoordinator des Männernetzwerks Dresden e.V.. Seine Kindheit hat er in der DDR, in Thüringen verbracht. Die Wendezeit erlebte er als Jugendlicher in der Jungen Gemeinde. Die Kirche wurde Türöffnerin für seine spätere Tätigkeit als Sozialarbeiter im sozialen Brennpunktbezirk von Weimar, fernab der Touristenströme. Dort konnte er junge Menschen empowern und dazu ermutigen, ihren Weg zu gehen, geprägt von Fairness und Solidarität.
Klassifizierung
Beitragsart: Interview
Sprache: deutsch
Redaktionsbereich: Politik/Info, Schwul, Jugend, Frauen/Lesben, Kinder, Wirtschaft/Soziales
Serie: Männerstimmen
Creative Commons BY-NC-SA
Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen erwünscht
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Skript
In der Sendereihe Männerstimmen kommen wir mit Männern aus Sachsen ins Gespräch über Ihr Leben, Engagement und Männerrollen. Wir adressieren alle, die sich für Veränderung, Tiefe und für Männerstimmen interessieren.
Was ist Jungen-, Männer- und Väterarbeit, wie kann die Veränderung der Rollenbilder aussehen, was bedeutet
das konkret für Männer vor Ort? Wie kann Gleichstellungsarbeit mit und für Männer in
Sachsen umgesetzt werden?
Wenn Gleichstellungsarbeit auch Männer einbezieht, können wir eher eine gerechte und inklusive Gesellschaft schaffen, da sich Männer mitgenommen und gesehen fühlen und ihren Widerstand gegen die Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen mindern bzw. aufgeben. Eine kritische
Auseinandersetzung mit Sexismus, patriarchalischen Strukturen, toxischer Männlichkeit, Privilegien und der Gewalt durch Männer, ist dabei kein Widerspruch sondern gerade die Grundlage und der Rahmen der Arbeit.
Was ist Jungen-, Männer- und Väterarbeit, wie kann die Veränderung der Rollenbilder aussehen, was bedeutet
das konkret für Männer vor Ort? Wie kann Gleichstellungsarbeit mit und für Männer in
Sachsen umgesetzt werden?
Wenn Gleichstellungsarbeit auch Männer einbezieht, können wir eher eine gerechte und inklusive Gesellschaft schaffen, da sich Männer mitgenommen und gesehen fühlen und ihren Widerstand gegen die Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen mindern bzw. aufgeben. Eine kritische
Auseinandersetzung mit Sexismus, patriarchalischen Strukturen, toxischer Männlichkeit, Privilegien und der Gewalt durch Männer, ist dabei kein Widerspruch sondern gerade die Grundlage und der Rahmen der Arbeit.

